Fell & Feder

Shitstorm für Adidas
adidas-rinderherz

Turnschuhe – oder Sneakers, wie die teilweise ziemlich bunten Dinger inzwischen auch in Deutschland oft genannt werden, sind seit jeher ein zweischneidiges Schwert. Sie gelten als cool, werden gern von Slackern, Hipstern, Sportlern, Musikern, Grünen-Abgeordneten, Spice Girls und Fetisch Fraggles getragen – außerdem von Leuten, die zum Beispiel kein Leder mögen oder denen reguläres Schuhwerk zu spießig ist.

Weiterlesen: Adidas wirbt mit blutigen Rinderherzen

Ich erinnere mich eigentlich nur an dieses Gefängnis, ich wurde hier geboren und meine Mutter war hier auch schon eingesperrt. Es gab nie eine Verhandlung, keine Anklage, keine Verteidigung und keinen Beistand. Warum man uns hier gefangen hält... ich weiß es nicht.

Die Zellen sind eng und wir haben kaum Kontakt zu den Mitgefangenen, täglich sexuelle Übergriffe von den Wärtern, meine Brüste schmerzen seit Jahren. Die erste Vergewaltigung ist nun 2 Jahre her, ich wurde gewaltsam befruchtet und nach der Geburt meines ersten Kindes wurde mir dieses sofort genommen. Ich habe tagelang nach dem Kleinen gerufen, vergebens.

Ungefähr 6 Monate nachdem man mir mein Kind geraubt hat, wurde ich wieder vergewaltigt. Meine Tochter, das zweite Kind, ist nun ebenfalls in einer kleinen Zelle eingesperrt und muss dieselben Qualen erdulden wie ich und meine Mutter vor mir. Ich bin beinahe froh, dass mein Sohn dies alles nicht erleiden muss, er wurde ermordet in der Nacht der zweiten Vergewaltigung.
Dennoch war auch sein Schicksal furchtbar, ihm wurde bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten und man hängte ihn Kopfüber zum Ausbluten auf. Später wurde ihm dann die Haut abgezogen. Ich weiß gerüchteweise, dass aus der Haut, die den Jungs abgezogen Jacken, Gürtel, Möbel u. ä. gefertigt werden.

Warum man uns so grausam behandelt, uns die Kinder stiehlt, uns lebenslang einsperrt und uns jeden Tag die Milch abpumpt verstehe ich nicht. Ich bin ja „nur ein Rindvieh", aber ich lebe, ich liebe, ich fühle Schmerzen und möchte frei sein, so wie Du, der Du mein Fleisch, meine Milch und meine Haut begehrst, um Dich daran zu laben, obwohl es Dich krank macht.
Was hast Du davon, Mensch, meine Kinder zu töten, mich und meinesgleichen zu quälen und selber in diesem Kreislauf sinnloser Gewalt ebenfalls zu leiden an Osteoporose https://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose, diversen Hautkrankheiten http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ungesunde-milch-ia.html, Allergien, Magen- Darmproblemen, Krebs http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs-durch-rotes-fleisch-ia.html und vielen andern Leiden zu erkranken ?

Fleisch zu essen bedeutet Mord und Folter an Unschuldigen zu unterstützen und seine eigene Gesundheit zu zerstören. Sage nicht, Du hättest es nicht gewusst.

Du bist nicht nur Nahrung!

Mensch; stelle Dir einmal folgende Situation vor: Eines Tages landen Aliens auf der Erde. Sie sind uns in Intelligenz und technischer Entwicklung weit überlegen, halten sich selber für die Krone der Schöpfung und wollen ihre - und damit auch unsere - Umwelt nach ihren Wünschen und Vorstellungen "gestalten" und verändern. Dabei geht es ihnen hauptsächlich um die Befriedigung ihrer eigenen und vor allem wirtschaftlichen Interessen und Gelüste…

Schäden an der Umwelt und der Tod von vermeintlich niederen Lebewesen [
https://de.wikipedia.org/wiki/Niedere_Tiere] werden nicht nur von der Mehrheit billigend in Kauf genommen, sondern die Anführer dieser Aliens setzen aktiv und bewusst Mechanismen zur "Nutzung aller Ressourcen" und Ausbeutung ein. Eine Ressource https://de.wikipedia.org/wiki/Ressource] kann gleichermaßen ein Rohstoff oder auch ein lebendes, fühlendes Wesen sein.

Nun bist Du, wenn Du Dir dies nachvollzogen hast, plötzlich nicht mehr die "dominante Spezies", sondern eine RESSOURCE, mit der nach Belieben verfahren werden kann. Du hast keinen Schutz, keine Rechte und es werden Dir alle Eigenschaften abgesprochen, die Dich zu einem fühlenden Lebewesen machen. Folgerichtig kann man Dich nun straffrei und ohne Reue töten, verspeisen, einsperren, transportieren, foltern (an dir experimentieren), Dir Deine Kinder nehmen, Dich an der Leine führen und so weiter. Du bist also "nicht nur Nahrung" sondern auch "Lieferant" für Leder, Seife und allerlei andere Dinge, die Dich allerdings immer unter furchtbaren Schmerzen und Todesangst Deine Gesundheit und Dein Leben kosten.

Warum schreibe ich diesen "Blödsinn"? Nun, weil dies die reale Situation aller anderen "nicht menschlichen" Lebewesen auf diesem Planeten ist und sich leider kaum jemand die Mühe macht, sich in die Lage dieser lebenden und fühlenden Kreaturen zu versetzen. Sich davon ab zu wenden und alles zu tolerieren oder durch Konsum zu unterstützen ist im Ergebnis leider genauso schlimm wie es aktiv voran zu treiben.

Wer nicht in der Lage ist, ein anderes Lebewesen "Auge in Auge" zu töten, der darf auch kein Fleisch verspeisen. Und sollte dies schon aus gesundheitlichen Gründen nicht tun.
Schweinefleisch z. B. ist mit das Ungesündeste, was ein Mensch zu sich nehmen kann, Schwein ist dem Menschen genetisch sehr ähnlich und der Verzehr von diesem Lebewesen ist schon fast Kannibalismus und führt zu vielfältigen, schwerwiegenden Erkrankungen.

http://www.manfred-wahl.de/reckeweg_schweinefleisch.pdf
Es gibt eine ethische [
https://de.wikipedia.org/wiki/Ethik] Verantwortung für diese hoch intelligenten Lebewesen. Schweine sind intelligenter als Hunde und sauberer als Katzen und leben in monogamen, lebenslangen Beziehungen zusammen, und schon alleine darum darf ihnen all das, was sie erleiden müssen, nicht angetan werden. Dies gilt ebenso für alle anderen fühlenden Lebewesen - auch für vermeintlich "niedere“ oder „dümmere".

hartmut

Es raschelt vegan im Blätterwald... 

Bei der ab und zu gerne ausgeführten Beschäftigung namens „Mal schauen, was es außer dem WAHRSCHAUER sonst noch so an Musikzeitschriften gibt", fielen in einem Bahnhofs-Buchhandel zwei Sachen im gleichen Moment auf: ein leuchtend grüner Schriftzug namens „vegan", sowie direkt darunter ein aus Berlin bekanntes Gesicht, nämlich das von Rolf Zacher. Wir kennen uns zwar nicht persönlich, aber ich hab ihn bereits ein paar Mal in der Öffentlichkeit gesehen. So ungefähr der nächste Gedanke war: ‚Wow, ist vegan leben inzwischen so populär, dass es zu dem Thema eigene Zeitschriften gibt?‘ Aber warum auch nicht? Schließlich gibt es auch Hochzeits-Magazine, ein Journal für Imker und diverse Blätter, die sich mit nichts anderem als alten Eisenbahnen beschäftigen.

Das Heft mit 132 Seiten zum Preis von 3,50 Euronen wirkt von der Aufmachung ein bisschen wie ein Lifestyle-Magazin. In lockerem Stil werden Interviews, Fotostrecken (Mode, Tiere) sowie Informationen an die geneigten Interessenten gebracht. Zwischendurch gibt es Rezepte sowie Künstler-Portraits von Leuten, die sich für eine vegane Lebensweise entschieden haben. Dabei fällt auf, dass der Sprachstil der Leute bei den Interviews beibehalten wurde. Oft wirkt es – insbesondere bei Musikmagazinen – so, dass Artikel in dem Punkt etwas zu glattgebügelt wirken. Bei dem bereits genannten Rolf Zacher und dem Hamburger Stylisten Armin Morbach ist zu merken, dass deren Art zu reden es eins zu eins ins Heft geschafft hat, was sehr sympathisch wirkt.  
Desweiteren gibt es spannende Interviews mit Professor Colin Campbell, der sich unter anderem zum Thema Flexitarismus äußert, und mit der Autorin Hilal Sezgin zu ihrem neuen Buch „Artgerecht ist nur die Freiheit".
Es gibt zwei Modestrecken im Heft, wobei ich hier kritisieren möchte, dass mal wieder nur die Damen zum Zuge kommen. Auch in „vegan" scheint es, als ob die so genannten Herren der Schöpfung für dieses Thema nicht so viel übrig haben. Aber das kann sich in den kommenden Ausgaben ja noch ändern... 

Das Heft liest sich kurzweilig, was an der bunten und lockeren Aufmachung wie auch an den ganz verschiedenen Themenschwerpunkten liegt. Auch für Leute, die sich mit dem Thema Veganismus schon länger beschäftigen, dürften einige neue Informationen vorhanden sein. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Champignons nicht als vegan gelten, da sie meist auf Hühnermist angebaut werden, welcher meist ein Abfallprodukt der Fleischindustrie ist. 

das vegan magazin - konsequent leben, Ausgabe: April/Mai 2013, 3,50 Euro, Ethiconomy Services Verlag

El_Nico

Hummus à la Hathor

Vegan – schnell – lecker

Zutaten:
1 große Dose Kichererbsen

2 Zitronen
3 EL Tahini-Paste (Sesampaste)
1-2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
1 EL Sesamöl
Kreuzkümmel
Salz

Da ich die Preise für Hummus im Supermarkt meist für unverschämt überzogen halte, habe ich beschlossen diese orientalische Köstlichkeit selbst herzustellen. Das ist wirklich einfacher als man denkt. Wenn du Kichererbsen aus der Dose verwendest, brauchst du diese nicht mehr einweichen und kochen. In ungefähr zehn Minuten hast du einen leckeren Brotaufstrich oder Dip. Nach einigem Probieren habe ich das Rezept für mich ausgetüftelt und schmecke es auch immer mal nach Lust und Laune ein wenig anders ab.
Zu Beginn gießt du die Kichererbsen durch ein Sieb ab und fängst dabei die Flüssigkeit in einer Schüssel oder so auf. Davon brauchst du später noch etwas. Während die Erbsen abtropfen, Zitronen entsaften, Knoblauch pressen oder hacken. Wenn du oder deine Umwelt gerade nicht so auf letzteren abfährt, kannst du den natürlich auch gerne weglassen. Nun werden die Kichererbsen zusammen mit all den anderen Zutaten püriert. Gib am besten noch etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit dazu, damit der Hummus cremig wird. Zwischendurch mit ein wenig Kreuzkümmel und Salz abschmecken und je nach Gusto vielleicht noch mehr Zitronensaft oder Tahini-Paste addieren. Die Menge an Kreuzkümmel bestimmst du am besten vorsichtig selbst, da das Gewürz sehr intensiv schmeckt und nicht jedermanns Sache ist. Fertig! Nun zum Beispiel mit Fladenbrot, Gemüsesticks, Salat, Falafel oder einfach pur genießen!

claudia k.

STATS

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