STIFFY JONES
Narrow Road of Memories

Sound Pollution – VÖ: 28.10.2016
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Zuletzt aktualisiert am: 31. Oktober 2016

Dass es über die Jahre unfassbar viel guten Punkrock aus Skandinavien gegeben hat, muss man wohl niemandem mehr ernsthaft erklären. Auch der anhaltende Boom eher rockiger Punkbands, die sich grob irgendwo zwischen THE GASLIGHT ANTHEM, AGAINST ME!, den HANOI ROCKS und Singer / Songwritern à la Dave Hause bewegen (also die Typen, die gerne auch Band-Alben aufnehmen und nicht ‚nur‘ mit ‘ner Klampfe loslegen), sorgt für einen anhaltenden Nachschub an skandinavischen Bands, die zeigen wollen, wie gut sie sich auch auf dieser Spielwiese bewegen können. Nach ungefähr 20 Durchläufen komme ich zu der Erkenntnis, dass STIFFY JONES als gute Vertreter einer eher rockig angelegten Punkband durchgehen dürfen – mit dem großen Manko, dass entgegen der oben genannten Epigonen die Hit-Qualität bei STIFFY JONES noch ein bisschen Ausbaubedarf hat …

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Band abends in ‘nem Club gut funktionieren wird, dass man sich die gut ansehen und auch richtig Spaß haben kann. Aus der Anlage schallend ist das Album einfach gut zu hören, bietet aber, von „Disconnect Me“, „Broken Bottles & Empty Hearts“ und „Last Night“ abgesehen, wenig, was sich so richtig im Ohr festsetzen will. Wenn STIFFY JONES es schaffen würden, etwas ‚catchigere‘ Songs (oder: Chöre) zu schreiben, wäre das der konsequent nächste Schritt vorwärts.

Bis dahin kann ich ein grundsolides Album attestieren, dem es an herausragenden Momenten über die Spieldauer leider etwas mangelt.

bexx
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