chaoze_one.jpgLiebe und Revolution!

Berlin: Was haben die SÖHNE MANNHEIMS und CHAOZE ONE gemeinsam? Genau, sie kommen aus Mannheim, glauben sendungsbewusst an eine bessere Welt und machen zum großen Teil deutschsprachigen HipHop. Fast nebensächlich ist der Unterschied, dass die einen den Glauben an Gott und der andere den Anarchismus als Mittel zum Ziel ansehen. Mit dem atheistischen Gottesdienst zum 1. Mai dürfte der richtige Anlass für diese Rezension gegeben sein.
Kurz zum Formalen:
„Letztes Kapitel“ (erschienen bei Twisted Chords) enthält acht Tracks, darunter ...

Weiterlesen: Review der Woche 18/2008: CHAOZE ONE – Letztes Kapitel (EP)

p._paul_fenech.jpgEtwas ruhiger aber nicht weniger Psychopower!

Berlin: Der Godfather des Psychobilly hat sein siebtes Soloalbum veröffentlicht. Mit den METEORS brachte er seit 1981 - mit einer kurzen Unterbrechung zwischen 1998 und 2004 - mindestens ein Studioalbum pro Jahr raus, von denen das zweite Album „Wreckin’Crew“ in musikalischer Hinsicht unbestreitbar den legendären Statuts der Band begründet hat. Aufgrund seiner ungebrochenen Produktivität ist P. Paul Fenech zur lebenden Legende geworden, ohne dass ein Ende seiner kreativen Schaffensphase...

Weiterlesen: Review der Woche 17/2008: P. PAUL FENECH - Skitzofenech

bomb_texas.jpgHalleluja Happy Happy Kotz Kotz!

Bickenbach: Happy? Ob wir froh sind? Gut gelaunt? Warum denn, bitteschön? China, Irak, USA, Tibet, Hessenwahl? Bush, Hu, Sarkozy? Den ausbleibenden Frühlingsanfang, Bayern München? Neue Nazis und anderes GEZ-ocks? Also echt, es gibt tagtäglich genügend Schweinereien, über die es sich bestens kotzen lässt.
BOMB TEXAS sehen das genauso und verstehen die Eingangsfrage bzw. ihren Albumtitel ebenfalls mit leicht ironischem Unterton. Auf ”Happy?“ rechnen die zornigen Berliner ab.

Weiterlesen: Review der Woche 16/2008: BOMB Texas - Happy?

balkanbeats_vol3.jpgGrenzenloser Spaß für den Sommer!

Bickenbach: Mit Grenzen ist es ja so eine Sache. Eigentlich kennt man sie nur an Orten, wo Menschen Landstücke voneinander trennen möchten. Bei Staaten und Kontinenten im großen Stil, aber auch zwischen Gemeinden und hässlichen Schrebergärtchen, zwischen Bahndamm und Müllkippe zieht der Mensch Grenzen. Und er geht damit noch weiter. Andere Grenzen baut er sich sogar in den Kopf; damit schützt er sich vor Toleranz und Mitdenken.

Weiterlesen: Review der Woche 15/2008: BALKAN BEATS VOL.3 - SAMPLER

nick_cave.jpgNeuer Mut zur Häßlichkeit

Berlin: NICK CAVE & THE BAD SEEDS begleiten mich nun schon seit über zwei Jahrzehnten. Mein erstes Album des Australiers und seiner Band war „Your funeral, my trial“ von 1987. Ich war absolut begeistert, hatte ich doch nie zuvor so etwas ausdruckstarkes, düster-stimmungsvolles vernommen und war zuvor musikalisch eher in dark-wavigen Gefilden um Bands wie den SISTERS OF MERCY und THE CURE unterwegs. Ich war derart begeistert, dass ich mir auch umgehend die beiden Vorgängeralben „The firstborn is dead“ und „From her to eternity“ zulegte.

Weiterlesen: Review der Woche 14/2008: NICK CAVE & THE BAD SEEDS - Dig,...