nick_cave.jpgNeuer Mut zur Häßlichkeit

Berlin: NICK CAVE & THE BAD SEEDS begleiten mich nun schon seit über zwei Jahrzehnten. Mein erstes Album des Australiers und seiner Band war „Your funeral, my trial“ von 1987. Ich war absolut begeistert, hatte ich doch nie zuvor so etwas ausdruckstarkes, düster-stimmungsvolles vernommen und war zuvor musikalisch eher in dark-wavigen Gefilden um Bands wie den SISTERS OF MERCY und THE CURE unterwegs. Ich war derart begeistert, dass ich mir auch umgehend die beiden Vorgängeralben „The firstborn is dead“ und „From her to eternity“ zulegte.

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venomous_concept.jpgHefte raus, Knüppeldiktat!

Berlin: Ach, herrlich. Wenn sich alte Männer daran machen, sich zusammen zu tun, um jahrzehntelang Erlerntes und Erarbeitetes noch einmal durchzugehen und abzufeiern, kann das ja eigentlich nur vernünftig werden. Vor allem, wenn man eben jenes selbst mitbegründet hat und somit weiß, wovon man spricht, oder besser, lärmt. Als 2004 "Retroactive Abortion", das Debutalbum von VENOMOUS CONCEPT, auf Ipecac erschien, war das eine große Überraschung und Freude.

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bauhaus.jpgNeues Album nach 25 Jahren!

Darmstadt: Allen, die sich jetzt ungläubig die Augen reiben, sei gesagt: Es handelt sich wirklich um ein neues Album (VÖ 10.3.2008) jener Band, BAUHAUS aus Northampton, die sich vor 25 Jahren nach kurzem, aber sehr einflussreichen Wirken aufgelöst hat. Nach ihrem großartigen Debüt ‚Bela Lugosi’s Dead’ im Jahre 1979 legten sie mit ‚In The Flat Field’ ihre erstes Album nach, beides längst Klassiker des Post-Punks. Nach drei weiteren Studioplatten war im Jahre 1983 allerdings Schluss: Die vier Bandmitglieder gingen auseinander, Sänger Peter Murphy widmete sich seiner Solokarriere, Gittarist Daniel Ash, Bassist David J und Drummer Kevin Haskins ebenso; die drei spielten aber als LOVE AND ROCKETS bis 1999 zusammen.

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