white_terror.jpgInternationales Netzwerk des Wahnsinns!

Berlin:
Der in Genf geborene Regisseur Daniel Schweizer sagt über sich, dass er „engagierte, provozierende und manchmal auch verstörende Filme machen“ will. „White Terror“ ist nach „Skin Or Die“ und „Skinhead Attitude“ der Abschluss seiner dokumentarischen Skinhead- Trilogie. Angeregt wurde dieser letzte Teil dadurch, dass Schweizer bei seinen Recherchen zu den ersten beiden Teilen ein im Untergrund vom Blood & Honour Netzwerk vertriebenes „Kriegsberichter-Video“ in die Hände bekam. Diese DVDs werden von den Nazis als Propagandawaffen im „Rassenkrieg“ angesehen und enthalten selbstproduzierte Videos mit rechtsextremer Musik, Interviews und andere Geschmacklosigkeiten. Bei seinen Recherchen in Schweden, Deutschland, ...

Weiterlesen: Review der Woche 22/2008: White Terror (2 DVD Special...

warlight.jpgChristen können rocken!

Berlin: Das war jedenfalls mein ganz persönliches Fazit, bereits nach dem dritten Durchgang dieses Albums. Die Norweger WARLIGHT beweisen, dass in Skandinavien nicht nur zerstörerische Kirchenhasser ihr Unwesen treiben, sondern auch christliche Punks, die Einflüsse aus allen möglichen musikalischen Richtungen mitbringen. Speed Metal ist den Vieren genauso wenig unbekannt wie Rockabilly oder BLACK FLAG-artiger Hardcore. Die Scheibe kommt durchgehend groovy und ist sehr angenehm zu hören. Da zucken die Gliedmaßen und setzen sich ...

Weiterlesen: Review der Woche 21/2008: WARLIGHT - The Bloodchronicles

panten_rococ.jpgNeue Ladung Ska-Punk aus Mexiko!

Berlin: Das vierte Studioalbum der mexikanischen Ska-punks im 13. Jahr der Band - die Zahlen verraten bereits, dass die Jungs mehr Zeit auf der Bühne als im Studio verbringen. Das ist auch gut so, aber so dann und wann ist ein neues Album (VÖ 30.5.2008) ja auch eine feine Sache. La voila!
Die Stücke sind tendenziell etwas härter ausgefallen - mit "Acabame de Matar", "¿Dónde Se Queda?", "Estrella Roja" gibt's ein paar richtige Kracher.

Weiterlesen: Review der Woche 20/2008: PANTEÓN ROCOCÓ

4_promille.jpgEin Abschied mit 4 Promille!

Berlin: Ich hab mehr als eine Träne im Knopfloch. 4 PROMILLE haben sich 2007 aus persönlichen Gründen aufgelöst. Das letzte Konzert fand am 2.11.2007 in Leipzig statt. Das Conne Island war natürlich bis auf den allerletzten Platz ausverkauft. Die, die da waren haben die letzten 2 ½ Stunden der Band sicher noch in guter Erinnerung. Es war eine grandiose Party mit wirklich allen Hits, die 4PROMILLE je aufgenommen haben - und das bei einer Band, die fast nur Ohrwürmer hatte! Der letzte Gruß ist ein in schwarz – gold gehaltenes Geschenk an alle Fans und an alle, die an dem Abend nicht dabei sein konnten.

Weiterlesen: Review der Woche 19/2008: 4 PROMILLE - Ein letzter Gruss...

chaoze_one.jpgLiebe und Revolution!

Berlin: Was haben die SÖHNE MANNHEIMS und CHAOZE ONE gemeinsam? Genau, sie kommen aus Mannheim, glauben sendungsbewusst an eine bessere Welt und machen zum großen Teil deutschsprachigen HipHop. Fast nebensächlich ist der Unterschied, dass die einen den Glauben an Gott und der andere den Anarchismus als Mittel zum Ziel ansehen. Mit dem atheistischen Gottesdienst zum 1. Mai dürfte der richtige Anlass für diese Rezension gegeben sein.
Kurz zum Formalen:
„Letztes Kapitel“ (erschienen bei Twisted Chords) enthält acht Tracks, darunter ...

Weiterlesen: Review der Woche 18/2008: CHAOZE ONE – Letztes Kapitel (EP)