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Review der Woche: BITTER GROUNDS – „Two Sides of Hope”
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AlbumCover Bitte GroundsMelancholischer Ska-Punk aus NL: „I’m stuck in hell, wish me well“

Wer kennt noch die BEANS aus Utrecht (Niederlanden), die zwischen Mitte der 90er Jahre und 2006 ihr Unwesen trieben? 2016 haben sich die vier Freunde als BITTER GROUNDS unter der gleichen Besetzung wieder formiert. Und wem das alles nichts sagt, dem brülle ich mal „RANCID“ durch die Hörlappen. Denn Dr. Punk würde sagen, dass diese legendäre US-Band die grobe Soundmarschrichtung der niederländischen Punkrocker beeinflusst hat.

Und wer RANCID mag, der wird hier nicht schlecht bedient, denn selbst die Vocals erinnern stellenweise an Tim Armstrong. Deshalb mag ich beispielsweise besonders die Songs „Let me See Now“, „Bad Dreams“ oder „faded“ von ihrem aktuellen Album.

Bitter Grounds BandfotoAnyway. „Two sides of Hope“ ist nach „Hollowlands“ aus dem Jahr 2015 das zweite Album von BITTER GROUNDS. Und die Melange der Niederländer ist jedenfalls treibender Punkrock, garniert mit dreckigem Ska und abgeschmeckt mit einem Schuss Weltschmerz. Auf letzteres ist ja nicht nur der Bandname ein Hinweis, sondern auch das Cover mit dem Raben auf dem Totenschädel und so mancher Songtext. In „My time“ heißt es z.B.: „And everyone’s a facist now, and if you’re not you’re red somehow / All petty games, the hatred ist he same / A war is coming down, and time is running out / feel free to pick a side, but let me live my fucking live”

Für mich funktioniert die Mischung und deshalb ist mein Fazit: Daumen rauf (auch wenn das Album mit neun Songs etwas kurz geraten ist) und ich empfehle die Band auch live abzuchecken. Nächste Gelegenheit in Hannover am 16.11.2018 im Lux.

Ring of Fire Records / Broken Silence / VÖ 5.10.2018


Und vom ersten Album: