BAND: NAPALM DEATH
ALBUM:

LABEL: Century Media – VÖ 23.1.2009
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Zuletzt aktualisiert am: 30. März 2009
22 Jahre und über 30 Veröffentlichungen lang tummeln sich die Grindcore-Pioniere nun in den Plattenläden und Mailorders dieser Welt. Das Unglaublichste daran ist dann aber doch, dass NAPALM DEATH sich in der ganzen Zeit musikalisch kaum verändert haben, zumindest in den 20 Jahren nach dem Einstieg von Gesangsmonster Mark "Barney" Greenway. Auch "Time Waits For No Slave" ist sofort als NAPALM DEATH-Album zu erkennen und beinhaltet sämtliche Trademarks, die die Engländer geprägt und verfeinert haben. Jedoch wirkt hier nichts altbacken oder altbekannt, sondern hier wird gnadenlos drauf los getrümmert, brachialstes Riffing erfreut die Eingeweide und eine knochentrockene Produktion sorgt für das moderne Soundgewand, das die Stärken eindrucksvoll in Szene setzt. Natürlich ist der bekannte starke Death Metal Einschlag auch 2009 noch zugegen, jedoch treiben die teilweise unfassbar schnellen Blastbeats, der gedoppelte Kreischgesang und industrialartige Gesangs- und Soundeinlagen (vor allem im Titeltrack) das ganze immer wieder Richtung Hardcore. Selbst vor SWANS-Einlagen und Hommagen an die großen New Yorker schrecken NAPALM DEATH nicht zurück! Warum auch? Das Gesamtwerk ist stimmig, für alte Fans eine erneute Offenbarung und für neue nur schwer zu verdauen. So soll es sein! Tipp: Track vom neuen Album + Interviewstory mit Barney im aktuellen WAHRSCHAUER #57.
d. von junzt
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