capacesDeftiges aus Barcelona

Berlin, 17.04.2014 Cortina Bob Nachdem ich THE CAPACES bei ihrem letzten Besuch in Berlin leider verpasst habe, strich ich mir ihren Gig dieses Mal dick im Kalender an und begab mich am 17. April pünktlich um 20 Uhr ins Cortina Bob. Aus Lärmschutzgründen müssen dort die Konzerte wochentags mittlerweile leider auch sehr zeitig beginnen. 

Als Support hatte man die in Berlin ansässigen Spanier LOS MIERDES ausgewählt, welche pünktlich mit meinem Eintreffen vor recht wenigen Zuschauern begannen. LOS MIERDES spielen Punk/Streetpunk der Abteilung „haudrauf“ mit spanischen Texten.

Weiterlesen: Live: THE CAPACES und LOS MIERDA

brs_liveSmells Like Grunge Spirit

München, 15.04.2014, Backstage (Halle) Inzwischen muss man kaum noch jemandem die BLOOD RED SHOES vorstellen, da sich das Duo in den letzten Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt hat. Dazu haben nicht nur die ersten beiden, herausragenden Alben beigetragen, sondern auch deren massive Bühnenpräsenz – es wirkt, als sei die Band ununterbrochen auf Tour, um den Fans ihre tanzbaren Rock-Hits auf die Lauscher zu schmettern. Nach einem etwas schwächeren Release sind BLOOD RED SHOES nun mit der vierten, selbstbetitelten Platte im Gepäck wieder in Deutschland unterwegs und präsentieren sich im alten Glanz.

Weiterlesen: Live: BLOOD RED SHOES und THE WYTCHES

friedemann2Lauter Mann mit stillem Kern

Friedemann Hinz, das ist der manisch-aktive, volltätowierte Frontmann der Rüganer Trash-Punk-Ikonen COR. Wer ihn von seiner Arbeit als Brüllwürfel mit elektrifizierender Bühnenpräsenz kennt, kann kaum glauben, dass der laute Mann einen ganz stillen Kern hat: Den kehrt er auf seinem Solodebüt "Uhr vs. Zeit" nach außen und präsentiert sich als ganz versierter Beobachter der kleinen Dinge und des großen Ganzen. Meistens nur mit Stimme und Gitarre zaubert er ganz leise, ganz zerbrechlich aber immer eindringlich seine Sicht auf die Welt auf Platte.

Ab dem 16.5. kann man sich mit FRIEDEMANN auf die Reise begeben. An deren Ende wird man entweder ein besserer Mensch sein - oder das schöne Gefühl genießen können, sich der eigenen Richtigkeit noch ein bisschen mehr bewusst zu sein. Und wenn nicht, dann war eben der Weg das Ziel. 12 wunderbar eingängige Stücke zwischen Nick Drake und Chuck Ragan, zwischen wohliger Melancholie und ansteckender Euphorie.

TIPP: Interview und cooler Track auf dem nächsten WAHRSCHAUER #63!

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DSC 7919 bearbeitetDer WAHRSCHAUERMÄN bei Puke Music!

Das Ostberliner Label Puke Music feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und lädt zur großen Feier pünktlich zu Ostern am 20.4.2014 mit einem Labelfestival ins Berliner K17 ein. Zu diesem Anlass hat Labelchef Bernd Böhm den gesamten Club gemietet und lässt ganze 18 Bands auf 3 Bühnen spielen und 5 DJs auf einem extra DJ Floor auflegen!

Angefangen hat alles mit dem Merchladen in der Samariterstr./Ecke Rigaer Str. in Berlin Friedrichshain. Als logische Ergänzung zum Merch ging Bernd dazu über, auch die Tonträger der Bands selbst zu produzieren, um diese den Fans günstiger anbieten zu können und vor allem, um mit den Musikern noch öfter die Gelegenheit zum Saufen zu haben (was ein sehr wichtiges Kriterium der Zusammenarbeit ist).

Weiterlesen: WAHRSCHAUER präsentiert: 10 Jahre PUKE MUSIC Festival

broken_bellsDer stille Profi

30.03.2014, Huxleys Neue Welt, Berlin. Es gibt Konzerte, für die man hunderte von Kilometern zurücklegt. Konzerte, die man jetzt erlebt oder nie. Konzerte, mit denen man später in bester Hipster-Manie angeben kann. Ein genau solches Event fand nun im Huxleys statt: BROKEN BELLS kamen für einen einzigen Auftritt nach Deutschland. Die Tickets waren in Windeseile vergriffen, sodass der Gig aufgrund des Andrangs vom Postbahnhof in die größere Location am Hermannplatz verlegt werden musste. Doch warum der ganze Aufruhr? Das liegt vor allem daran, dass die Größen James Mercer – bei Indie-Nerds bekannt als Frontmann von THE SHINS – sowie Brian Burton alias DANGER MOUSE die Schöpfer dieser einzigartigen Band sind. Das Gespann trifft sich für das Projekt nur alle paar Jahre und gibt dementsprechend weltweit sehr wenige Konzerte. Nach dem ersten selbstbetitelten Album erschien 2014 nach vier Jahren der Nachfolger „After the Disco“, der spielend leicht die Herzen der Kritiker und Fans eroberte. So lockten BROKEN BELLS an diesem Abend ein breit gemischtes Publikum aus ihren Höhlen.

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