irmin„Ich beschreibe meine Musik überhaupt nicht“

Stockhausen-Schüler, Rocklegende, Solokünstler Filmkomponist: Im Lauf seiner 50-jährigen Karriere hat Irmin Schmidt, einst Keyboarder bei CAN, schon viel erlebt. Nun erscheint eine Box mit allen Filmmusiken, Solowerken, Opernklängen und unveröffentlichtem Material. Im Interview berichtet Schmidt von der intensiven Zusammenarbeit bei CAN, Tellerwürfen bei Opernaufnahmen und neuen Arbeiten.

Wahrschauer: Sie belegten Kurse bei Stockhausen, Luciano Berio und John Cage. Lassen Sie sich bis heute von deren Ideen und Aussagen beeinflussen? Und darf man Sie in einem Atemzug mit diesen großen Komponisten nennen?

Irmin Schmidt: Ja, der Einfluss ist immer noch da. Mich mit diesen Komponisten auf eine Stufe zu stellen, ist jedem selbst überlassen und eine Geschmacksfrage. Allerdings finde ich es schon etwas vermessen, aber es kann jeder halten wie er will.

Weiterlesen: Interview mit Irmin Schmidt

devilsCoitus-Interruptus-Rock'n'Roll

THE DEVILS scheppern so schnell und dreckig durch ihr Erstlingswerk wie ein Bischof, der sich wegen Veruntreuung von Kirchengeldern aus dem Staub machen muss. Was für ein brachialer Spirit, eine rotzfreche Attitüde! Allein Songnamen wie „Coitus Interruptus (From A Priest)“ oder „Shaking Satans Balls“ passen bestens ins blasphemisch-höhnische Konzept der Band.

Dass Voodoo Rhythm Records ein Faible und ein Gespür für Kuriosa hat, bewies das Label schon oft. Wer bei den DEVILS allerdings den typischen Lo-Fi-

Weiterlesen: Review der Woche: THE DEVILS - "Sin, you sinners!"

"Ich habe Lust drauf die Dinge zu ändern"

DER WAHRSCHAUERMÄN hat seine Kräfte dazu eingesetzt, um für Euch seine Fragen durch Raum und Zeit nach Rügen zu beamen, auf den Bauernhof von Friedemann. Die beiden Männer waren zwar örtlich weit von einander getrennt, lagen aber geistig offenbar auf einer Wellenlänge. Superhelden quasi unter sich. Die Skills von Friedemann alias CORMÄN sind neben der Telepathie: Hardcore-Frontmann, Liedermacher, sensibler Familienvater, Vollblutbauer, Bauarbeiter, Tätowierer und vor allem seine positive Austrahlung und die Fähigkeit seine Visionen zu leben. Also: Hört auf zu jammern, realisiert lieber eure Ideen!


Aber seht selbst hier in der Kurzversion WAHRSCHAUERMÄN vs. CORMÄN:



Wir fanden das Gespräch so toll, dass wir Euch hier auch die lange Version anbieten.

Weiterlesen: W-TV „Neues vom WAHRSCHAUERMÄN“ - Folge 10: Interview mit...

samavayo
Von KYUSS lernen heißt siegen lernen!

Seit meiner Zeit als Tonträgerfachverkäufer ist mir genau bewusst wie viele Alben gemacht werden, die man schnell mal überhört. Es gibt für sie keinen wirklichen Existenzdrang, kein Druck, kein Grund, halbgare Musiker und trotz der richtigen Einstellung am Ende zu wenig Ausdauer. So enden die meisten musikalischen Werke in der Bedeutungslosigkeit. Das staubtrockene Album „Dakota“ der Berliner SAMAVAYO bildet den genauen Gegenpol zur Bedeutungslosigkeit. Es glänzt in jeder Hinsicht, strahlt am Wüstenhorizont wie die

Weiterlesen: Review der Woche: SAMAVAYO  - „Dakota“

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Unsere vierte Brasilien Tour beginnt am 29. Januar 2016 in São Paulo - aber nicht mit einem YELLOW CAP-Konzert. Gleich am ersten Abend, ein paar Stunden nach der Landung, sind wir zu Gast beim Karnevalskonzert unserer Freunde von OBMJ (ORQUESTRA BRASILEIRA DE MÚSICA JAMAICANA), einer ziemlich bekannten Rocksteady-Band aus São Paulo. Bloß keine Zeit mit Ausruhen verschwenden. Die Brasilianer nehmen es mit den Karnevalsdaten nicht ganz so genau. Also bekommen wir schon am ersten Abend einen Vorgeschmack auf das, was uns noch erwartet. Apropos: Beste Grüße nach Köln, Mainz und Co. denkt doch eventuell mal darüber nach, Fasching in den Sommer zu verschieben. Es feiert sich bei 30°C einfach besser. Eine entsprechende Petition würden wir sofort unterschreiben.

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