„Unverhohlene Parolen“skeptiker-aufstehn

Bereits im Dezember 2012 hatte die Band einige Songs aus dem neuen Album im kleinen Rahmen live vorgestellt. Schon da war die Begeisterung groß, hatten die Songs doch sowohl musikalisch als auch textlich eine enorme Kraft. Die knapp zehn Monate, die das Album dann noch gebraucht hat, um das Licht der Welt zu erblicken, waren eine lange Wartezeit. Aber das Warten hat sich gelohnt!  Dreizehn Songs sind auf der Scheibe, die über Destiny Records, dem bekannten Punkrocklabel aus dem Herzen Kreuzbergs, in die Welt vertrieben wird.  Der spezielle Stil der Band aus Berlin, musikalisch anspruchsvoll, textlich komplex und gleichzeitig direkt und mit Eugens Gesang als Markenzeichen, ist nicht nur durch die Aufnahme, die im Studio von SmaiL (u.a. THE SHOCKS, ZACK ZACK) erfolgte, perfekt eingefangen. Der Sound geht auf den Punkt nach vorne und ist auch erkennbar von SmaiL positiv beeinflusst worden.

Weiterlesen: Review der Woche 26/2013: DIE SKEPTIKER "Aufsteh´n"

Aktiver SkaCoreprosecution

Die aus Abensberg (Bayern) kommende Band haben wir euch bereits in zwei Interviews ans Herz gelegt. Nun haben sie ihren zweiten Longplayer aufgenommen. Er beinhaltet 12 Songs feinsten SkaCore und kommt im schicken Digipack mit richtig schönem Artwork daher. Wie es sich für eine SkaCore Band gehört, findet ihr neben Gitarre, Bass, Schlagzeug einen wirklich fetten Bläsersatz. Mich fesseln die neuen Songs sehr.

Weiterlesen: Review der Woche 25/2013: THE PROSECUTION "At the Edge of...

...und kurz steht die Zeit still.turbostaat

„Die ganze Stadt ist halber Schutt... kommt, reißt sie endlich ein!“ Nachdem „Das Island Manöver“ textlich selbst für TURBOSTAAT-Verhältnisse relativ kryptisch war, werden zum Soundtrack des Fünfer-Gespanns unter der erneuten Produktion von Moses Schneider klare Worte gewählt, wie im krönenden Album-Abschluss: „Der Krieg ist nie vorbei, so lange er sich lohnt“. Auch eine national gesinnte Kapelle, denen ich bestimmt keine Namens-Nennung gönne (auch Negativ-Werbung ist Reklame), kriegt kurz mal ihr Fett in „Pestperle“ ab.

Weiterlesen: Review der Woche 24/2013: TURBOSTAAT "Stadt der Angst"

Der Arschloch-Zug

blackelephantDer Einstieg dieser Platte mit insgesamt 22 Stücken – plus geheimem Hidden Track – spricht für sich: „How To Use This Album“ stellt die Frage aller Fragen, nämlich was mit einer schwarzen Elefantenband anzufangen sei. Die Antwort folgt prompt: Zuhören! Am Ende dieses kurzen Intros kündigt der Sänger sinngemäß an, man solle erstmal abwarten, was als nächstes kommt, falls man das Ganze bisher nicht so mochte. Super - ich gehöre zur Zielgruppe und fühle mich angesprochen!

Weiterlesen: Review der Woche 23/2013: BLACK ELEPHANT BAND 

BAD RELIGION True NorthSchon im Vorfeld ließen BAD RELIGION verlauten, „True North" werde sich auf die Wurzeln der Punk-Recken aus Los Angeles beziehen, das heißt: kurze und knallige Songs wie in den frühen Tagen des Schaffens. Da die Scheibe dazu auch noch von Joe Barresi (QOTSA, MELVINGS, TOOL...) produziert wurde, stieg die Spannung natürlich: wie würde sich dieser Spagat auswirken? Ganz einfach: großartig! Die Verbindung von den alten Qualitäten mit einem guten Produzenten „von außerhalb" ist gelungen. Knackige Zwei-Minuten-Stücke, bei denen es ordentlich knallt, gut poliert, aber nicht überzüchtet...in Kombination mit dem guten

Weiterlesen: Review der Woche 22/2013: BAD RELIGION - True North