Wer hat den größten Becherturm?  

Berlin Wuhlheide, 01. Juni 2012 Da neben dem WAHRSCHAUER auch einem Hauptgewerbe nachzugehen ist, bin ich etwas spät (aber nicht „zu spät“) unterwegs zur besten Band der Welt. In der S-Bahn startet die Konfrontation mit dem altbekannten Berliner Thema „unangenehme Mitreisende“. Rechts sitzt ein junger Mann, bei dem davon auszugehen ist, dass er aufgrund der politischen Information auf seinem T-Shirts wohl kaum zum DIE ÄRZTE-Konzert unterwegs ist. Ich verkneife mir die scherzhafte Frage, ob seine Springerstiefel sich nach Zärtlichkeit sehnen, denn er ist zu groß und zu breit und der Waggon ist zu leer. Links sitzt eine bunt angezogene Dame, die mehr als deutlich nach Erzeugnissen der Parfüm-Industrie duftet. Auf dem Schoß hat sie einen Hund, wogegen nicht viel einzuwenden ist, allerdings hinterlässt das Tier einen etwas wahnsinnigen Eindruck. Ständig schneidet es Grimassen, ganz ähnlich dem Hund in dem schönen Squarepusher-Video, welches in einer japanischen Nervenheilanstalt spielt. Die Geschichte in dem Kurzfilm endet so, dass dem besten Freund des Menschen das Gehirn eines Pflegers eingesetzt wird, während der Mann mit dem tierischen Hirn im Kopf endet. Hoffentlich passiert mir nicht das Gleiche... wie würde wohl diese Rezension aussehen?

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„Ohne Scheiß, Alter!“

waliis-bird24.01.2013, Kranhalle, München: Wieder Mal ist es so weit: Ich muss fürchten, dass eine Band, die ich schon seit ihrem Debütalbum höre und verehre, bald gehypt wird. Das ist mir schon mit KINGS OF LEON, MUMFORD AND SONS und zuletzt LYKKE LI (mit der furchtbaren Remix-Version von „I Follow Rivers“) passiert. Was mich daran stört? Es nervt

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monsterbash

Fast alle schmissen sich durch die Gegend!

Zum zweiten Mal fand am 21. April 2012 das Monster-Bash in der Berliner C-Halle sowie im C-Club direkt am Flughafen Tempelhof statt. War das letztjährige Line-Up mit unter anderem NOFX und THE DESCENDENTS schon beeindruckend, so wurde es 2012 noch getoppt. Das Konzept, eine kultige Band zu als eine der Headliner (in diesem Jahr als DER Headliner) buchen, die seit vielen Jahren nicht mehr aufgetreten ist, ging gut auf. Die meisten Leute waren gespannt auf den ersten REFUSED-Gig seit vielen Jahren.

Bis dahin gab es viel easy going Zeit zu überbrücken, die sich entweder in einer der beiden Hallen oder aber im "Garten" bzw. auf der Freiläche zwischen beiden Venues gut nutzen ließ.

Die Freifläche war wieder gut gefüllt mit Ständen verschiedener Coleur, allerdings war dieses Jahr keine Halfpipe aufgebaut. Es gab jede Menge vegetarisch und vegan zu essen sowie einen größeren Merchandise-Tempel und einen "Gegen Nazis"-Stand in direkter Nachbarschaft zu einem Infostand von Peta. Die Preise waren moderat was Getränke und Essen anging - so erzählte mir eine Bekannte, sie habe einen leckeren Veggie-Burger für Zwo-Fuffzich gegessen.

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