7ER JUNGS  Home Is Where The Crew IsAls es für die 7ER JUNGS am 21.07.2011 hieß: „ab auf die Bühne“, war so ziemlich alles anders als normal. Zum einen war der Ort des Geschehens die altehrwürdige Loreley. Zum anderen sollte nun, nach all den Jahren des „Live Fluches“, der die Band am Spielen hinderte, endlich der erste Auftritt nach der Gründung der Band 2004 stattfinden. Darauf hatten nicht nur die Jungs gewartet, sondern auch das Publikum, das bereits beim ersten Song die Abtrennungen gen Bühne übersprang. Die ganze Geschichte gibt es in der CD mit Liebe zum Detail nachzulesen (und bei Facebook auf dem Bandprofil zu sehen). Nur

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MONOPHONA The Spy„The Spy“ entfaltet eine merkwürdige Anziehungskraft, mit der die Band aus Luxemburg schon seit längerem bei ihren Auftritten auf das Publikum wirkt. Merkwürdig, weil schwer zu fassen. Präzise dafür sind die Klangspitzen selbst, effektiv im Ergebnis – wie ein Spion eben, der dazu noch mit einer Handbewegung die Stimmung im ganzen Raum auf den Kopf stellen kann. So drehen Claudine und Chook den Titelsong etwa plötzlich auf links, als sei ihre Elektro-lastige Musik ein feines Kleidungsstück mit einer unerwartet dunklen Innenseite, das den kompletten Körper stilvoll in sich einhüllt. Gelassen melancholisch, ohne

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ITCHY POOPZKID Ports ChordsErschienen auf dem hauseigenen Label Findaway Records liefert das Trio aus Eislingen an der Fils mit ihrem fünften Studioalbum eine bunte Mischung aus musikalischer Vielseitigkeit. Es gibt mit „We Say So“, dem politischen Intro und „With Head Held High”, das mit tausend Fanstimmen unterlegt wurde, die typischen melodischen Punkrock Songs der Marke ITCHY POOPZKID. Die ersten vier Lieder sind druckvoll und temporeich. Dann wird es mit „I Believe“ erstmals ruhiger und vor allem poppiger. Bei „Things I Would Love To Have Said“ zupft Sibbi gar am Banjo. Zum ersten Mal holte die Gruppe zudem

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MASONS ARMS GepacktDas neueste Meisterwerk der „Heavy Reggae Boss Sounds“- Recken MASONS ARMS aus Köln ist sympathischerweise in Pappe gehüllt anstatt in ein obligatorisches Plastik-CD Wegwerfcover. Kaum nimmt man den Tonträger und schmeißt ihn in den Player, zwinkert einem DR. RING DING mit Bier in der Hand und Kippe im Mund entgegen. Fast schon ein Gütesiegel. Neben Andre Meyer produzierte er dieses Werk mit. Reggae und Ska mit deutschen Texten war zwar bisher eher weniger mein Fall, doch MASONS ARMS konnten mich von Gegenteil

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DUESENJAEGER Leben Lieben SterbenNach der Bruchlandung 2008 nun seit mehreren Monaten wieder am Punkrockhimmel zu sehen und mit offenen Armen empfangen: DUESENJAEGER! Und fast schon zwangsläufig erscheint ein neuer Output der Osnabrücker in Form einer schönen 10“ mit sieben neuen Stücken. Noch immer schreiben sie schönste Punkrockstücke, die mit Eingängigkeit und Hooklines bestechen und beackern dabei thematisch persönliche als auch gesellschaftspolitische Felder. Dabei hinterfragen sich DUESENJAEGR selbst, den gesellschaftlichen Kontext, in dem wir uns /sie sich befinden und sind sich darüber bewusst, dass wir

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