yokDie Antwort ist im Prozess

Mutig gestritten, the future is unwritten: Trag deinen Protest auf die Straße und rede Klartext, die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Pocketpunk und Ex-Quetschenpaua meldet sich im unermüdlichen 2-Jahres-Takt zu Wort, diesmal sowohl mit bekannten als auch neuen ironischen Bissigkeiten und Nörgeleien über die herrschenden Verhältnisse im Allgemeinen und Unverhältnisse der linken Szene. Seine konkreten, aber immer mutmachenden Eindrücke der Gegenwart schildert der Künstler im Booklet jedes Albums neben den Lyrics auch in einem umfangreichen Grußwort. Literarisch wurde er zuletzt auch außerhalb der Fangemeinde mit seinen Taxifahrer-Kurzgeschichten „Punkrocktarif“ bekannter.

Weiterlesen: Review der Woche 14/2014: YOK „Helsingborg“

el-bosso-die-ping-pongs-ska-band-300x199Lawine der Freude

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht so viel verraten, denn im neuen WAHRSCHAUER beschreiben wir ein Jubelfest sehr ausführlich. Nur so viel: Das außergewöhnliche und auf Ska spezialisierte Label Pork Pie feiert einen runden Geburtstag!

In Anbetracht der ganzen Ska-Sache werden ganz

Weiterlesen: Review der Woche 13/2014: EL BOSSO & Die PING PONGS -...

Die Braut aus dem Weg kicken!morrissey-world-peace

Neues von Chef-Grantler MORRISSEY, der ja bekanntermaßen gerne aneckt, provoziert und Mitgefühl am liebsten für sich selbst hat. Einem bedeutenden Musiker und Künstler wie ihm, der als Hardcore-Vegetarier auch schon mal die industrielle Tötung von Tieren mit dem Genozid an Menschen vergleicht, verzeiht man aber auch kräftige verbale Entgleisungen. Schließlich hat der Mann mit THE SMITHS den Britpop begründet und den Indierock maßgeblich beeinflusst. Zudem sind seine Texte nicht nur schön bissig, sondern dabei auch meist intelligent, voller Wortwitz, skurril und unterhaltsam. Es gibt ja schließlich schon genug mittelprächtige, aber politisch korrekte Musiker, die zu Tode langweilen.

Weiterlesen: Review der Woche 12/2014: MORRISSEY "World Peace Is None...

ultraviolenceSuper 8-Filme für die Ohren

Nach einer eher wenig beachteten, 2011 veröffentlichten, selbst produzierten Songsammlung legte Lizzy Grant aka LANA DEL REY mit ihrem ersten regulären Longplayer „Born To Die“ gleich mal einen Millionenseller hin. Kein Wunder, denn nicht nur ihr Image als todessehnsüchtige Film-Noir-Queen ist faszinierend, sondern auch ihre einzigartige Stimme, die mal gelangweilt, mal desillusioniert-gebrochen oder an anderer Stelle Lolita-lasziv daherkommt. Zudem hat die junge Dame auch musikalisch einiges zu bieten und schreibt tolle melancholische, zeitlose Popsongs, die es durchaus mit 50er/60er Jahre

Weiterlesen: Review der Woche 11/2014: LANA DEL REY "Ultraviolence"

cerebral-ballzyThe 80s are calling!

Das Beste an CEREBRAL BALLZY ist ihre Glaubwürdigkeit. Kalt wie Hundeschnauze rumpeln sich die New Yorker Jungs mit ihrem authentischen, leicht melodischen 80er-Punkrock durch ihr zweites Studioalbum. Wie ein verrotteter Super-8-Film werden die knackig kurzen Songs abgespult, der LoFi-Sound erweckt das Bedürfnis, wieder mit Fish Board und Pornobalken skaten zu gehen und die Straßen unsicher zu machen.

Weiterlesen: Review der Woche 10/2014: CEREBRAL BALLZY "Jaded & Faded"