DR. RING DING SHARP AXE BAND  White Rum and Pum Pum

Zeug zur Kultscheibe

Allein schon das Cover dieser Vinylsingle von DR. RING DING & SHARP AXE BAND ist ein Genuss für´s Auge und lässt an karibische Nächte denken. Schön gezeichnet und mit einer kleinen Prise Witz versehen, macht die Verpackung Lust auf den Inhalt.
Es gibt zwei Songs auf der Scheibe. Auf der A-Seite ist der Titeltrack “White Rum and Pum Pum“ enthalten und dieser ist einfach mal richtig entspannt. Textlich ist er mit einem (tragischen) Witz versehen, oder auch einer Selbstreflexion. Wer von uns kennt das nicht: schön getanzt, einen wirklich tollen Abend gehabt, aber dann alleine im Bett...

Weiterlesen: Review der Woche 03/2015: DR. RING DING & SHARP AXE BAND...

Ohne Wiederholung!fnm

Das neue Album der legendären FAITH NO MORE erscheint ganze 18 Jahre nach ihrem letzten Werk „Album Of The Year“ von 1997, das ich nicht so toll fand. Ich hatte damals das Gefühl die Luft war raus und dem war dann wohl auch so. Jedenfalls markierte das Album das Ende einer, zusammen mit den Kollegen der RED HOT CHILI PEPPERS, stilprägenden Band, die Metal mit Rap, Punkrock, poppigen bis jazzigen Elementen verschmolz und mit Wucht das Crossover-Genre in die Musikhistorie pflanzte.

Weiterlesen: Review der Woche 02/2015: FAITH NO MORE „Sol Invictus“

COR-lieber-tot-als-sklaveSeid Ihr bereit frei zu sein?

Eine Band wie ein Faustschlag. Ich kann mich noch erinnern, als ich COR von Rügen das erste Mal im Tommy-Haus in Berlin gesehen habe. Da sprang ein verrückter, voll tätowierter Mann von der Bühne durch das Publikum und brüllte dabei in das Mikro, während seine Band einen brutalen Sound aus Punkrock, Hardcore und Metal spielte. Seitdem sind einige Jahre ins Land gegangen. Die Band ist sich stets treu geblieben; an ihrer Härte, ihren Aussagen und ihrer Attitüde hat sich nichts geändert. Sie gehen ihren eigenen Weg, auch wenn es schwer fällt - wenn es eine Band gibt, die das tut und der ich das abnehme, dann sind das COR.

Weiterlesen: Review der Woche 02/2015: COR "Lieber tot als Sklave"

sketchbookEtwas mutiger!

Der Ex-GI und große JOHNNY CASH-Fan SKI-KING tut es seinem großen Idol CASH nach #1 und #2 mit „Sketchbook III“ nun schon zum dritten Mal gleich und veröffentlicht ein Coverversionen-Album mit ganz eigenen Versionen von bekannten Songs der Rock- und Popgeschichte. Und wie CASH auf seinen „American Recordings“, gelingt es SKI-KING die Songs so zu interpretieren, dass er sie praktisch zu seinen Eigenen macht.

Weiterlesen: Review der Woche 01/2015: SKI SKING "Sketchbook III"

farinLängst nicht reif für die Rente!

Sechs Jahre nach dem letzten Album ist das FARIN URLAUB RACING TEAM zurück. 2001 startete der große Blonde seine Solokarriere mit „Endlich Urlaub“, was den perfekten Soundtrack für einen sorgenfreien Tag am Strand darstellte. Der Nachfolger „Am Ende der Sonne“ war das pure Gegenteil davon und sprach eher eine melancholische „Forever alone“ Zielgruppe an. Es folgte „Die Wahrheit übers Lügen“, und dank des starken Ska-Einflusses speziell auf der zweiten CD „Ponyhof“ war nicht zu überhören, dass hier erstmalig das gesamte RACING TEAM mit im Studio stand. Seither war es relativ ruhig geworden um die Soloaktivitäten von Farin Urlaub, sei es aufgrund der letzten DIE ÄRZTE Platte oder einfach, weil der Herr mal wieder das Bedürfnis hatte, Deutschland für einige Monate den Rücken zu kehren.

Weiterlesen: Review der Woche 15/2014: FARIN URLAUB "Faszination...