cerebral-ballzyThe 80s are calling!

Das Beste an CEREBRAL BALLZY ist ihre Glaubwürdigkeit. Kalt wie Hundeschnauze rumpeln sich die New Yorker Jungs mit ihrem authentischen, leicht melodischen 80er-Punkrock durch ihr zweites Studioalbum. Wie ein verrotteter Super-8-Film werden die knackig kurzen Songs abgespult, der LoFi-Sound erweckt das Bedürfnis, wieder mit Fish Board und Pornobalken skaten zu gehen und die Straßen unsicher zu machen.

Weiterlesen: Review der Woche 10/2014: CEREBRAL BALLZY "Jaded & Faded"

Ein vertrauter Freundjupiter

Nachdem die Indie-Rock Band aus der Eifel mit ihrem gleichnamigen Album und ihrer poplastigen Single „Still“ im Jahr 2011 nun wirklich jeden Winkel der Republik erreicht hat und mit Preisen überhäuft wurde, fällt ihr aktuelle, fünfte Veröffentlichung „Das Gegenteil von allem“ wieder rockiger aus. Ansonsten ändert sich nichts. Muss man mosern über die textliche und musikalische Kontinuität? Über die Vorhersehbarkeit, die Verlässlichkeit? Es ist wie das Treffen eines vertrauten Freundes:

Weiterlesen: Review der Woche 09/2014: JUPITER JONES "Das Gegenteil von...

FRIEDEMANN - Uhr vs. ZeitOhne doppelten Boden

Leise im Ton, laut in der Botschaft: FRIEDEMANN hat mit "Uhr vs. Zeit" ein Album hingelegt, das stört, verstört - und das man nicht überhört. Denn je leiser FRIEDEMANN wird, desto lauter schallt die Botschaft aus den Songs. Wenn der Frontmann der Rügener Trash-Punk-Heroen COR die ruhigen Töne anschlägt, lohnt es sich, ganz genau hinzuhören. So viel Hingabe, so viel Leidenschaft und so viel Stille, aber in den aufrüttelnd dunklen Momenten stets spürbare Wut, ist in diesem Jahr zumindest in Deutschland noch nicht in Töne gegossen worden. Aber nicht die destruktive Art der Wut, nein, FRIEDEMANN spielt lieber mit dem Aufbruch als mit der Anklage.

Weiterlesen: Review der Woche 08/2014: FRIEDEMANN - "Uhr vs. Zeit"

ROTFRONT  17 Deutsche TänzeMusikalische Vielfalt auf Russisch, Ungarisch, Deutsch und Englisch

Fünf Jahre nach dem Erstling „Emigrantski Raggamuffin“ und drei Jahre nach dem Folgealbum „Visafree“ kehren ROTFRONT zurück in die Medien, in die Plattenläden und vor allem zurück auf die Bühne. Der mit der Partyreihe „Russendisko“ in Berlin bekannt gewordene Yuriy Gurzhy, sein Gründungsmitstreiter Simon Wahorn und ihr Kollektiv sind quer durch Europa getourt und haben ihren viersprachigen Cocktail aus Hiphop, Ska, Klezmer, Reggae, Polka und Rock überall vorgestellt.

Weiterlesen: Review der Woche 07/2014: ROTFRONT "17 Deutsche Tänze"

JOHNNY CASHDa stimmt die Magie

Wie bei fast allen bekannten verstorbenen Künstlern erscheint irgendwann nach deren Tode bisher unveröffentlichtes Material. So nun auch 11 Jahre nach dem Tod von Johnny Cash. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um unveröffentlichte B-Seiten oder Demo Outtakes, sondern vielmehr um ein komplett neues Album.

Die ursprünglichen Aufnahmen zu den Tracks erfolgten im Jahre 1981 und 1984 in den Columbia sowie den 1111 Sound Studios in Nashville. Durch Streitigkeiten mit Columbia Records über eine Veröffentlichung und der darauf folgenden Trennung von Cash im Jahre 1986 landeten die Titel in Johnnys Privatarchiven in Hendersonville.

Weiterlesen: Review der Woche 06/2014: JOHNNY CASH "Out Among The Stars"