Wie Waldgeister mit zerzaustem Haar ghostshavingbreakfast

Auch Geister müssen ab und zu was Vernünftiges frühstücken, sagt Mutti. Vinzenz van Dyck nahm diese Weisheit während der Arbeit an seinem ersten Song als Namensvorlage für sein Solo-Projekt, GHOSTS HAVING BREAKFAST. Am 21. November veröffentlichte die Band ihr Debütalbum „Ghosts Having Breakfast“ (erschienen auf Kulturkatze). Der Berliner van Dyck vermischt Blues mit Electro und Folk aus verschiedenen Gegenden der Welt garniert mit einer Prise Rock´n Roll und Psychedelica. Einflüsse gibt es viele, zum Einen sind es die guten alten und neuen Singer und Songwriter wie Dylan oder Cohen, die Straßen von südostasiatischen Städten oder Mönchsgesänge.

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imperial state electricWie KISS ohne Größenwahn!  

Vierte Veröffentlichung in drei Jahren - der umtriebige Ex-HELLACOPTER Nicke Andersson legt weiterhin ein beeindruckendes Arbeitstempo vor. Neuerungen seit dem tollen "Pop Wars" vom letzten Jahr? Höchstens in Nuancen. Etwas anderes war auch nicht zu erwarten. Tief in den 70ern verwurzelter High-Energy-Rock&Roll ist seit jeher Anderssons liebste Spielwiese - so auch auf "Reptile Brain Music".

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„Unverhohlene Parolen“skeptiker-aufstehn

Bereits im Dezember 2012 hatte die Band einige Songs aus dem neuen Album im kleinen Rahmen live vorgestellt. Schon da war die Begeisterung groß, hatten die Songs doch sowohl musikalisch als auch textlich eine enorme Kraft. Die knapp zehn Monate, die das Album dann noch gebraucht hat, um das Licht der Welt zu erblicken, waren eine lange Wartezeit. Aber das Warten hat sich gelohnt!  Dreizehn Songs sind auf der Scheibe, die über Destiny Records, dem bekannten Punkrocklabel aus dem Herzen Kreuzbergs, in die Welt vertrieben wird.  Der spezielle Stil der Band aus Berlin, musikalisch anspruchsvoll, textlich komplex und gleichzeitig direkt und mit Eugens Gesang als Markenzeichen, ist nicht nur durch die Aufnahme, die im Studio von SmaiL (u.a. THE SHOCKS, ZACK ZACK) erfolgte, perfekt eingefangen. Der Sound geht auf den Punkt nach vorne und ist auch erkennbar von SmaiL positiv beeinflusst worden.

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Aktiver SkaCoreprosecution

Die aus Abensberg (Bayern) kommende Band haben wir euch bereits in zwei Interviews ans Herz gelegt. Nun haben sie ihren zweiten Longplayer aufgenommen. Er beinhaltet 12 Songs feinsten SkaCore und kommt im schicken Digipack mit richtig schönem Artwork daher. Wie es sich für eine SkaCore Band gehört, findet ihr neben Gitarre, Bass, Schlagzeug einen wirklich fetten Bläsersatz. Mich fesseln die neuen Songs sehr.

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...und kurz steht die Zeit still.turbostaat

„Die ganze Stadt ist halber Schutt... kommt, reißt sie endlich ein!“ Nachdem „Das Island Manöver“ textlich selbst für TURBOSTAAT-Verhältnisse relativ kryptisch war, werden zum Soundtrack des Fünfer-Gespanns unter der erneuten Produktion von Moses Schneider klare Worte gewählt, wie im krönenden Album-Abschluss: „Der Krieg ist nie vorbei, so lange er sich lohnt“. Auch eine national gesinnte Kapelle, denen ich bestimmt keine Namens-Nennung gönne (auch Negativ-Werbung ist Reklame), kriegt kurz mal ihr Fett in „Pestperle“ ab.

Weiterlesen: Review der Woche 24/2013: TURBOSTAAT "Stadt der Angst"