kmpfsprtDas Leben ist nicht immer fair.

Wenn der Freund eines Freundes mit voller Überzeugung behauptet, dass die Rheinländer mit "Jugend mutiert" nichts weniger als "das beste deutschsprachige Album des Jahres" abgeliefert haben, dann ist das zunächst mal ein nettes Kompliment - aber eigentlich auch noch nicht mehr, so im gerade erwachenden Frühjahr. Oder? Nunja, bedenkt man, dass sie nach der Meinung des Freund des Freundes immerhin die schon lange etablierten und mit Begeisterung überschütteten Landsleute von MASSENDEFEKT und den BROILERS ausgestochen haben, lässt das Lob ja doch aufhorchen. Und hat er Recht, der Freundfreund? Jein.

Weiterlesen: Review der Woche 3/2014: KMPFSPRT „Jugend mutiert“

Egotronic-Die-Natur-ist-dein-Feind-600x600Antideutscher vorm Herrn des Elektropunk!

Er macht uns Glücksversprechungen, die nie eingelöst werden und versichert: die Natur ist unser Feind. Torsun Burkhardt, EGOTRONIC-Kopf, Frontsau und Antideutscher vorm Herrn des Elektropunk ist mit seiner Band zurück in den Startlöchern. EGOTRONIC schalten und walten in der Indie und Elektroszene seit 13 Jahren wie sie wollen - kein Tune scheint zu sperrig, kein Text ein Tabu. Man traut sich was, findet sich selbst super und schafft es (obwohl es nicht primäres Ziel ist), auch den anderen zu gefallen.

Weiterlesen: Review der Woche 2/2014: EGOTRONIC „Die Natur ist dein...

mogwai-rave-tapesMusik, die zum Ohren spitzen einlädt

Wenn von Postrock-Bands die Rede ist, wird häufig von "auf und abschwellenden" Sounds gesprochen. Nicht so bei MOGWAI. Erst mal definiert sich die Band nicht über das manchmal etwas einengende genre-beschreibende Doppel-Wort. Außerdem ist es bei den fünf schottischen Herren eher so, dass diverse Sound-Schichten nebeneinander ko-existieren. Im Laufe eines Tracks wird davon die eine oder die andere in den Vordergrund gestellt, wobei Sympathien und Interessen für Gitarre, Schlagwerk und Elektronik ungefähr gleich verteilt sind.

Weiterlesen: Review der Woche 1/2014: MOGWAI "Rave Tapes"

Bubblegum-Pop, Buddy Holly, Riot Grrrl, The Ramones, Blondie, hunxStreetpunk. 

Damit könnte die Rezension zu Ende sein, sind doch die entscheidenden Merkmale vom neuen Album des losen Kollektivs HUNX AND HIS PUNX notiert. 

Da die Platte so toll ist, hier noch einige weitere Bemerkungen:  HUNX AND HIS PUNX wechseln die Mitglieder wie sterbende Fliegen – so ungefähr steht es jedenfalls auf dem Infozettel. Songwriting und Gesang werden derzeit von den beiden Mädels Seth und Shannon gestaltet. Das Album wurde in nur wenigen Tagen geschrieben und aufgenommen. Es hört sich alles sehr "live" an, was der Scheibe gut steht.

Weiterlesen: Review der Woche 29/2013: HUNX AND HIS PUNX "Street Punk"

Wie Waldgeister mit zerzaustem Haar ghostshavingbreakfast

Auch Geister müssen ab und zu was Vernünftiges frühstücken, sagt Mutti. Vinzenz van Dyck nahm diese Weisheit während der Arbeit an seinem ersten Song als Namensvorlage für sein Solo-Projekt, GHOSTS HAVING BREAKFAST. Am 21. November veröffentlichte die Band ihr Debütalbum „Ghosts Having Breakfast“ (erschienen auf Kulturkatze). Der Berliner van Dyck vermischt Blues mit Electro und Folk aus verschiedenen Gegenden der Welt garniert mit einer Prise Rock´n Roll und Psychedelica. Einflüsse gibt es viele, zum Einen sind es die guten alten und neuen Singer und Songwriter wie Dylan oder Cohen, die Straßen von südostasiatischen Städten oder Mönchsgesänge.

Weiterlesen: Review der Woche 28/2013: GHOSTS HAVING BREAKFAST "Ghosts...